Wasser-Wissen FAQ´s

Das Thema Wasseraufbereitung wächst und wächst. Kontinuierlich kommen neue Informationen und Erkenntnisse hinzu. Wir behalten den Überblick und geben Ihnen Antworten auf wichtige Fragen, wenn es um die Aufbereitung von Wasser und Pooltechnik geht. Werden Sie zum WASSER-WISSER®!

Allgemeines zur Wasseraufbereitung

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Warum ist Wasseraufbereitung sinnvoll?

Unsere Wasserwerke liefern einwandfreies Trinkwasser, das man ohne weitere Behandlung genießen kann. Doch nur 2 bis 5 % des im Haushalt verwendeten Wassers wird zum Trinken und Kochen genutzt. Der weitaus größere Teil des Wasserverbrauchs wird beispielsweise zum Baden und Duschen, zur Toilettenspülung oder zum Waschen verwendet. 

Je kalkhaltiger das Wasser ist und je mehr es erwärmt wird, desto mehr Kalk fällt aus. Dieser kann sich in den Rohrleitungen festsetzen. Kalkablagerungen sind die Folge, was wiederum zu Energieverlusten führt. Die gesamte Hausinstallation bis hin zu den teils teuren Armaturen und Geräten in Bad und Küche sollten vor teuren Schäden geschützt werden.

Aggressive Wässer verursachen Korrosionen im Leitungssystem, die teure Folgeschäden nach sich ziehen können. Deshalb muss das Wasser - je nach seiner natürlichen Zusammensetzung und der geplanten Verwendung zur Kalkverhinderung und zum Korrosionsschutz - aufbereitet werden. Duch die Grünbeck-Dosierung lässt sich die Kalkbildung in den Rohren reduzieren. Außerdem wird eine Schutzschicht an der Rohrinnenseite gebildet, die Ihre Installation vorbeugend schützt - z. B. vor Rostbildung oder Lochfraß.

Welche Vorteile bietet mir weiches Wasser?
  • Werterhalt Ihrer Immobilie
  • Schutz für Ihre Haushaltsgeräte
  • mehr Genuss bei Tee und Kaffee
  • durch Enthärtungsanlagen gefiltertes Wasser bietet ein angenehmes Hautgefühl
  • Zeit und Geld sparen durch einfache Reinigung von Küche und Bad
  • Umwelt und Ressourcen schonen
Wie macht sich kalkhaltiges Wasser bemerkbar?
  • auf Geschirr, Gläsern und Besteck bilden sich Kalkflecken  
  • an Wasserhähnen, Badewanne, Duschabtrennungen oder Waschbecken setzt sich Kalk ab
  • durch Kalkstein im WC
  • der komplette Durchfluss in verkalkten Rohrleitungen ist nicht mehr gegeben
  • die Reinigung von Küche und Bad ist sehr aufwendig
Wann spricht man von hartem Wasser?

Die Wasserhärte wird in „Grad deutscher Härte“ (°dH) gemessen. Ab 14 °dH gilt Wasser als hart. Je höher der Härtegrad, desto kalkhaltiger das Wasser. Bei 14 °dH handelt es sich um etwa 250 Gramm Kalk pro Kubikmeter Trinkwasser. Das macht bei 14 °dH und dem durchschnittlichen Wasserverbrauch einer vierköpfigen Familie innerhalb von nur 1 Jahr etwa 30 Kilogramm Kalk.
Die Wasserhärte kann mit einer Wasserprüfeinrichtung für Gesamthärte bestimmt werden.
Wir empfehlen eine Resthärte von 3 - 6 °dH. Die neue Trinkwasserverordnung schreibt keinen Grenzwert vor.

Wie kommt Kalk ins Trinkwasser?

Beim Durchfließen der Bodenschichten reichert sich Regenwasser mit Mineralstoffen, z. B. den Härtebildnern Calcium und Magnesium an.

Wie kann ich Kalk im Trinkwasser vermeiden?

Durch den Einsatz einer Enthärtungsanlage nach dem Ionenaustauschverfahren. Bei diesem Verfahren werden die Härtebildner Calcium und Magnesium  gegen Natriumionen getauscht.

Wie funktioniert das Ionenaustauscherverfahren?

Das naturidentische Ionenaustauschverfahren ist seit Jahrzenten bewährt. Durch EN- und DIN-Normen und Kennzeichnung mit dem „DVGW-Zertifikat“ ist gewährleistet, dass dieses Verfahren und die eingesetzten Anlagen dem Stand der Technik und den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Das Herzstück einer Anlage zur Wasserenthärtung durch Ionenaustausch ist das Austauscher-Material. Es besteht aus Kunstharz. Seine besondere Eigenschaft besteht darin, im Wasser gelöste Ionen auszutauschen. Das Austauscher-Material ist zunächst mit Natrium-Ionen besetzt. Leitet man hartes Wasser über das Harz, so werden die im Wasser enthaltenen Calcium- und Magnesium-Ionen gegen die vorhandenen Natrium-Ionen ausgetauscht. Nach einem bestimmten Wasserdurchfluss ist die Oberfläche des Austauscher-Materials mit Calcium- und Magnesium-Ionen anstatt mit Natrium-Ionen besetzt. Es kann kein weiterer Austausch mehr stattfinden; das Austauscher-Material ist erschöpft.  Um es zu regenerieren, müssen die Calcium- und Magnesium-Ionen von der Oberfläche des Harzes wieder entfernt werden. Hierzu leitet man eine Salzlösung durch den Austauscher. Jetzt tauschen die Calcium- und Magnesium-Ionen wieder ihren Platz mit den Natrium-Ionen. Das Austauscher-Material ist damit regeneriert und erneut einsatzbereit.  Zur Regeneration des Ionenaustauscherharzes ist Regeneriersalz erforderlich. Durch elektrolytisch erzeugtes Chlor erfolgt nach jeder Regeneration automatisch eine Desinfektion des Ionenaustauscher-Materials.

Warum sollte ich eine Enthärtungsanlage von Grünbeck einsetzen?

Die Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH ist Marktführer für Enthärtungstechnik und steht für Zuverlässigkeit und Effektivität. Vorteile unserer innovativen softliQ-Enthärtungsanlagen:

  • leistungsstarke Technik für exzellente Wasserqualität
  • einfache Montage und Wartungsfreundlichkeit
  • bedienerfreundlich: Steuerung über das integrierte TFT-Farbdisplay, die myGrünbeck-App oder Webseite
  • vernetzt: serienmäßige WLAN-Anbindung mit kostenloser Smartphone-App "myGrünbeck"
  • selbstständig: vollautomatische Bereitstellung des gewünschten Weichwassers
  • nachhaltig: geringer Salz- und Stromverbrauch für einen ressourcenschonenden Einsatz
  • einzigartig: Soft-Close-Funktion für leises Schließen des Salztankdeckels - wie von selbst
  • hygienisch: einfache, saubere Wartung dank der Trennung von Salztank und Technik
  • formvollendet: sanft organisches Design - bemerkenswert zeitlos
  • eigenständig: Verbrauchsmenge automatisch oder individuell einstellbar
  • effizient: schnelle Salztank-Reinigung durch modularen Aufbau


Bereits 1 mm Kalkbelag entspricht ca. 10 % mehr Energieaufwand!

Schadet es, wenn Calcium und Magnesium ausgetauscht werden?

Nein. Magnesium und Calcium sind zwar sehr wichtig für unseren Organismus, für eine ausreichende Versorgung mit diesen Stoffen spielt das Trinkwasser aber nur eine kleine Rolle. Eine sehr viel größere spielt die Nahrung. So können Sie Ihren Tagesbedarf an Calcium entweder mit 20 Liter Trinkwasser oder mit nur einem Becher Joghurt decken...

Was ist der Unterschied zwischen einer Einzel-, Doppel- und Dreifachanlage?

Die Einzelanlage besitzt nur eine Austauscherflasche. Während der Regenerationszeit steht nur hartes Wasser zur Verfügung.

Bei der Doppelanlage,  auch Pendelanlage genannt, wird ein durchgehender Weichwasserbetrieb gewährleistet, da zwischen zwei Austauscherflaschen gewechselt wird.

Die Dreifachanlage enthält drei Austauscherflaschen. Die Flaschen 1 und 2 arbeiten im Parallelbetrieb, sobald die Kapazität der Flasche 1 erschöpft ist, erfolgt automatisch eine Umschaltung, sodass die Austauscherflaschen 2 und 3 im Parallelbetrieb arbeiten. Die Flasche 1 wird automatisch regeneriert. Nachdem die Kapazität der Flasche 2 erschöpft ist, erfolgt erneut eine Umschaltung, die bewirkt, dass die Austauscherflaschen 3 und 1 im Parallelbetrieb arbeiten und Flasche 2 regeneriert. So steht immer weiches Wasser zur Verfügung.

Wie hoch sind die Unterhaltskosten für eine Enthärtungsanlage (Strom/Abwasser)?

Ca. 2 Euro für Strom, ca. 15 Euro für Wasser/Abwasser und ca. 15 Euro für Regeneriersalz pro Jahr. (Diese Angaben gelten für einen durchschnittlichen 3-Personen-Haushalt und einen Härtegrad von ca. 20 °dH.)

Wie viel Salz braucht eine solche Anlage?

Rund zwei Sack Salz á 25 kg. (Diese Angaben gelten für einen durchschnittlichen 3-Personen-Haushalt und einen Härtegrad von ca. 20 °dH.)

Ist das Salz gesundheitsschädlich? Kann es Probleme mit dem Blutdruck oder mit dem Kreislauf geben?

Es gibt keine Gesundheitsgefahren. Die Enthärtungsanlagen erfüllen die strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Die Enthärtungsanlage führt nur Natrium hinzu und kein Natriumchlorid. Außerdem ist die zugeführte Menge äußerst gering.

Wie ist die Wasserqualität nach der Wasserenthärtung?

Die Wasserqualität entspricht auch nach der Enthärtung den Anforderungen der Trinkwasserverordnung.

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